Juragarten
Der Juragarten Weissenstein zeigt die typischen Pflanzen des Juras; er liegt unmittelbar südlich des Hotels Weissenstein und ist das ganze Jahr über frei zugänglich. Die blütenreichste Zeit ist während den Monaten Juni und Juli. Der Eingang ist ab der Bergstation der Seilbahn Weissenstein ausgeschildert.
Leitung und Führungen
Seit 2025 leitet Eicke Knauer den Juragarten. Sie hat eine intensive Beziehung zu Pflanzen, Natur und Gärten und kümmert sich mit viel Herzblut um die verschiedenen Aspekte des Gartens.
Sind Sie an einer öffentlichen oder an einer privaten Führung interessiert? Beachten Sie die Agenda oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Pflege und Unterhalt
Der Juragarten wird in ehrenamtlicher Arbeit gehegt und gepflegt. Eine Gruppe freiwilliger Mitarbeiter/-innen jätet, schneidet, putzt und erledigt auch alle anderen anfallenden Gartenarbeiten.
Wir treffen uns jeweils kurz vor 09.00 Uhr an der Talstation (abgestimmt auf den 08.32 Uhr Zug). Lohn können wir keinen bieten, aber ein Billett für die Seilbahn und ein deftiges Mittagessen. Die Arbeit in der Natur in einem angenehmen Arbeitsklima mit einer wunderbaren Aussicht machen diese Arbeitstage jeweils erlebnisreich und vielseitig.
Es freut uns sehr, wenn Sie Interesse an einer freiwilligen Mitarbeit haben.
Geschichte
1953 beschloss der damalige Verkehrsverein Weissenstein einen «Alpengarten» zu schaffen. Die Initianten waren Robert Quinche, Max Brosi und Hans Wyss.
1954 wurde der Gartengestalter Franz Vogel aus Bern, mit der Erarbeitung eines Projekts beauftragt. Sein Konzept bestand darin, „nicht ein Alpinum im romantischen Sinn zu erstellen, sondern einen kleinen Garten, terrassenförmig mit verschiedenen Mäuerchen.“
Im Sommer 1956 war Baubeginn. Am 27. Juni 1957 wurde der Juragarten eingeweiht. Seit 1977 steht er unter Naturschutz.
Von 1987 bis 2016 war Willy Bichsel für den Garten verantwortlich. Von 2016 bis 2025 waren Regine Anderegg und Eicke Knauer dafür zuständig.
Seit Mai 2025 hat Eicke Knauer die Leitung alleine übernommen und wird dabei punktuell von Regine Anderegg und neu von Ruth Maculay unterstützt.

Eicke Knauer