pro weissenstein

 

Planetenweg erstmals nach 40 Jahren restauriert

 

Am 4. Oktober 2017 wurde auf den Weissenstein Vorort der teilrenovierte Planetenweg mit den neuen Sponsoren Regio Energie und Strüby Stiftung eingeweiht. Die Planetenwegstationen wurden gestaltet und umgesetzt vom Oberdorfer Lehrer Fritz Wohlgemuth. Erst nach 40 Jahren der Fertigstellung in 1978 mussten die Planeten gereinigt oder durch Vandalismus zerstörte Teile erneuert werden.

 

Planeten vor Renovation

Planeten nach Renovation

 

Planeten vor und nach der Renovation

 

Ausstehend ist die Sonnenstation, welche erst nach dem Umbau des Hotel Kurhaus Weissenstein in Angriff genommen wird. Die Planeten Neptun und Kleinplaneten Pluto werden abmontiert und bis Frühjahr 2018 in neuem Licht erstrahlen.

 

Icon PDF DownloadBericht SZ am 06. Okt 2017

 

Icon PDF DownloadBericht Bieler Tagblatt am 23. Oktober 2017

 

Icon PDF DownloadRestauration Planetenweg

 

Impressionen der offiziellen Begehung am 04. Oktober 2017:

 

Begleitet haben die Begehung u.a. die Sponsoren der Regio Energie Felix Strässle (Direktor), Sandra Hungerbühler (Ltg. Marketing) und Strüby-Stiftung Solothurn Frank Urs Müller, sowie der Astronom Hansjürg Geiger, Jürgen Hofer (Direktor Solothurn Tourismus) und Pro Weissenstein Präsident Werner Baumgartner.

 

Besichtigung der neuen Planeten mit den Sposnoren

 

 

Planetenweg Weissenstein

 

Der «Planetenweg» Weissenstein – Hasenmatt – Stallberg ist eng Planetenweg Weissenstein
verbunden mit dem Namen Fritz Wohlgemuth und wurde nach den Plänen des Oberdorfer Lehrers 1978 eingeweiht.

 

Auf einer Tafel unweit der «Sonne» findet man eine Beschreibung von Fritz Wohlgemut, die die Information treffend vermittelt:
«Das Modell des Sonnensystems mit dem Planetenweg auf der aussichtsreichen Höhenroute ist ein Geschenk der Vereinigung Pro Weissenstein für alle Natur- und Wanderfreunde. Es vermittelt dank Sichtverbindung einen anschaulichen Begriff über die Grössenverhältnisse in unserer irdischen Nachbarschaft. Im einheitlichen Massstab von 1:1000 000 000 (Mrd.) ist
1 mm = 1‘000 km
, jeder Schritt eines Wanderers entspricht somit dem 15-20fachen des Erdumfangs. Nebst der Sonne und ihren neun Satelliten liessen sich im Modellmassstab auf der ganzen Erde keine weiteren Himmelskörper mehr darstellen, denn der Standort des nächsten Fixsterns, Proxima Centauri, müsste mehr als 40‘000 km entfernt sein. Unsere ganze Galaxie, die Milchstrasse, kann nicht massstäblich veranschaulicht werden, denn selbst in einem Modell von der Grösse Europas wäre die Sonne ein unsichtbares Staubkorn. Das unendliche Weltall enthält eine riesige Zahl unvorstellbar weit entfernter Galaxien, von denen das Licht zu uns seit Jahrmilliarden unterwegs ist und uns Kunde bringt von der Erhabenheit der Schöpfung
.» 


In Verbindung mit einer herrlichen Wanderung über die freien Jurahöhen der Weissensteinkette wird der Wanderer auf anschauliche Weise über die Sonne, die 9 (bzw. 8 ohne Pluto) Planeten und deren 33 Monde informiert werden.

 

Icon PDF DownloadKarte Planetenweg Weissenstein


Plan Planetenweg

 

Der Planetenweg beginnt mit dem beeindruckenden Sonnenmodell neben dem Kurhaus Weissenstein. Der symbolisch dargestellte Tierkreis versinnbildlicht den Jahreslauf mit der Reise der Erde um die Sonne.

Am drehbaren Mondbügel können Kinder eine kleine "Mondreise" aktiv erleben. Durch Heben des Bügels lässt sich die Stellung bei den Finsternissen demonstrieren, allerdings ohne das natürliche Spiel von Licht und Schatten. Die Sonnensäule ist verziert mit Schrifttafeln, welche in drei Dutzend Sprachen den Namen «Sonne» wiedergeben, ohne deren Licht und Wärme auf der Erde kein Leben möglich wäre.


An jeder Planetenstation sind zusätzlich zum Planet Infotafeln angebracht. Auf den Infotafeln stehen Angaben zu den Planeten z.B. Durchmesser des Planeten, Rotationsgeschwindigkeit, Achsenneigung, Masse, Temperatur bei Tag und Nacht, Distanz zur Sonne, Umlaufzeit, Anzahl Monde usw. und eine Übersichtskarte der Planetenstationen.

 

Planetenweg Fritz Wohlgemuth